Fluidtechnik-Lexikon
Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.
Drucklufttrocknung [drying of compressed air]
Atmosphärische Luft enthält immer mehr oder weniger Wasserdampf, dessen Sättigungsmenge neben dem Volumen von der Temperatur abhängt. Das bedeutet: je niedriger die Temperatur ist, desto geringer ist die enthaltene Wasserdampfmenge.
Wenn man nicht in Kauf nehmen will, daß der Wasserdampf beim Abkühlen während des Transports der Druckluft in den Leitungen kondensiert, muß man ihn vorher durch Trocknen beseitigen. Das geschieht neben dem Nachkühlen mit gesonderten Trocknern, deren Auswahl hauptsächlich von dem gewünschten Drucktaupunkt bestimmt wird.
Die verbreitetste Trocknerart ist der Kältetrockner mit einem Drucktaupunkt von –2 bis –5°C, gefolgt vom Adsorptionstrockner mit dem Drucktaupunkte bis –90°C erreichbar sind. Die Adsorptionstrocknung hat nur geringe Bedeutung (Bild D 60).

- Abbildung D 60: Arbeitsbereiche der verschiedenen Trocknersysteme

