Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Schwebekörperprinzip [float principle (for flow meters)]

Ein schwebender Meßkörper wird durch den Volumenstrom in einem konischen Meßrohr solange gehoben, bis ein Gleichgewicht zwischen dem Gewicht des Schwebekörpers und dem Strömungswiderstand hergestellt ist (Bild S 39). Das bedeutet, der Schwebekörper wird umso höher gehoben, je größer der Volumenstrom ist (a). Geräte nach diesem Sch. können nur senkrecht eingebaut werden und werden vorwiegend in der Pneumatik eingesetzt.
Durch eine Belastung des Schwebekörpers mit einer Federkraft wird das Meßgerät lageunabhängig und kann so ausgeführt werden, daß es auch viskositätsunabhängig arbeitet (b). Geräte dieser Art werden für Drücke bis 400 bar auch für die Verwendung in der Hydraulik hergestellt.

 

Abbildung S 39: Schwebekörperprinzip