Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Speicherschaltungen [pneumatic memory circuits]

Schaltungen, die eine Speicherwirkung zum Ziel haben. Das ist auf drei Wegen möglich:

  • Speicherarten, die Selbsthaltung haben und dominierend einschalten, d. h. sie schalten ein, wenn beide Signale für Aus und Ein anstehen;
  • Speicher, bei denen das Ausschalten dominiert, wenn beide Signale anstehen, d. h. der Aus-Geber unterbricht die ganze Schaltung. Sie werden zur Erhöhung der Sicherheit gewählt;
  • Speicher, die dominant für das erste Signal sind, wie das bei Impulsventilen der Fall ist. Sie werden z. B. eingesetzt, wenn man will, daß nach Energieausfall und -wiederkehr die Steuerung in der Ausgangsstellung steht.