Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Antriebssysteme in der Hydraulik [hydraulic drive systems]

Ein Hydrauliksystem besteht prinzipiell aus dem generatorischen Teil, in dem die hydraulische Energie i. a. durch Hydraulikpumpen erzeugt wird, dem konduktiven Teil, bestehend aus Leitungen und Steuergeräten (Steuerelementen), und dem motorischen Teil, in dem die hydraulische Energie in mechanische Energie (i. a. eine Hub- oder Drehbewegung) umgeformt wird. Von der Zuordnung des generatorischen Teils zu den einzelnen Antriebsgliedern unterscheidet man (Bild A 23):

  • Einzel- bzw. Einkreisantriebe,
  • Gruppenantriebe,
  • zentrale Druckölversorgung.

Welches System für den jeweiligen Fall zweckmäßig ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie

  • Treten Funktionsstörungen durch gegenseitige Beeinflussung einzelner Kreise auf?
  • Betriebssicherheit, Notbetrieb,
  • Übersichtlichkeit des Aufbaus, Aufwand und Platzbedarf,
  • Instandsetzungs- und Wartungsfreundlichkeit.
Abbildung A 23: Hydraulische Antriebssysteme