Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Instabilität eines Regelkreises [instability of a control system]

Ein Regelkreis oder allgemein ein Übertragungsglied mit einer Eingangs- und einer Ausgangsgröße wird instabil (nicht übertragungsstabil) genannt, wenn nicht zu jedem Zeitpunkt t ≧ t 0 (Anfangsruhelage) zu jeder beschränkten Eingangsgröße die zugehörige Ausgangsgröße ebenfalls beschränkt ist (n. DIN 19 229).
Man unterscheidet die „monotone I.“, wenn sich das System nach einem Anstoß in gleichförmiger Bewegung von der Ausgangslage entfernt (Bild I 14 a) und die „oszillatorische I.“, bei der das System in Schwingungen gerät, die sich zu immer größerer Amplitude aufschaukeln (b).

Abbildung I 14: Instabilität einer Schwingung