Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Verdrängermaschinen (Verdrängereinheit) [hydrostatic displacement machines]

Hydraulische Maschinen (Pumpen, Motoren), in denen eine hydrostatische Leistungsumsetzung nach dem Verdrängerprinzip erfolgt.
Verdrängerprinzip heißt, daß sich der für die Erzeugung eines Volumenstromes erforderliche Raum während eines Funktionszeitraumes geometrisch verkleinert (Druckperiode) und wieder vergrößert (Saugperiode).
Der dabei aufzubringende Druck wird durch den Widerstand bestimmt, den das Antriebsglied (Zylinder, Motor) überwinden muß.
Vom Wirkungsprinzip her unterscheidet man bei den V. zwischen Umfangs- und Kolbenmaschinen.
Bei den Umfangsmaschinen erfolgt der Fördervorgang in Umfangsrichtung, er ist durch die Größe 2π charakterisiert. Die Verdrängerelemente sind i. a. Zahnräder sowie bewegliche oder feste Sperrkörper (Flügel).
Die Gruppe der Kolbenmaschinen arbeitet nach dem Hubkolbenprinzip, wobei die Verdrängerelemente (i. A. Kolben) eine lineare Bewegung ausführen.
In das vorgenannte Schema lassen sich — mit Ausnahme der Schraubenpumpen — alle Verdrängermaschinen einordnen.
Gegenstück: Strömungsmaschinen.