Fluidtechnik-Lexikon
Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.
Ablaufsteuerung [sequence control]
Eine Steuerung mit zwangsläufig schrittweisem Ablauf, bei der die Ausgangssignale Funktionen von Eingangssignal-Verknüpfungen und zusätzlicher interner Steuerungszustände sind.
Das Weiterschalten von einem Schritt auf den programmgemäß folgenden geschieht abhängig von Weiterschaltbedingungen. Die Schrittfolge kann in besonderer Weise programmiert sein, z. B. mit Sprüngen, Schleifen oder Verzweigungen.
Die Schritte der Steuerung entsprechen meist den technologisch bedingt aufeinanderfolgenden Schritten der zu steuernden Anlage (DIN 19 237).
Man unterscheidet zwischen zeitgeführter und prozeßabhängiger Ablaufsteuerung (Bild A 3) sowie einer Kombination der beiden. Die bisher üblichen Benennungen, wie Programmsteuerung oder Taktsteuerung sind als mißverständlich zu vermeiden.
jeweils ein Ablaufglied zugeordnet.

- Abbildung A 3: Schema einer Ablaufsteuerung

