Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Ölkühler [oil cooler]

Um die Betriebstemperatur von ölhydraulischen Anlagen weitestgehend konstant zu halten, ist es notwendig die Verlustwärme, die nicht abgestrahlt werden kann, mit Hilfe eines Ö. abzuführen. Die Größe und Art des Ö. wird bestimmt durch:

  •  Größe der Verluste,
  •  zulässige Öltemperatur,
  •  Kühlmittel,
  •  zulässiger Druckverlust.

Als Kühler stehen drei Bauarten zur Verfügung:

Wassergekühlter Ö. [with water cooling]:
Der Ölstrom fließt durch Rohre mit Turbulenzeinlagen zur Erhöhung des Wärmeübergangs. Diese Rohre werden in Gegenrichtung vom Kühlwasser umflossen (Bild O 4).

Luftgekühlter Ö. [with air cooling]:
Ein Ventilator sorgt für einen Kühlluftstrom durch den Ö. (Bild O 5). Diese Form wird in stationären Hydraulikanlagen meist nur für kleinere Kühlleistungen eingesetzt.

Kälteaggregat
[refrigerator]:
Bei niedriger zulässiger Temperaturdifferenz und dort, wo kein Kühlwasser zur Verfügung steht und die Kühlluft zu warm ist, wird sie durch eine Kältemaschine in Verbindung mit einem Wärmetauscher heruntergekühlt.