Fluidtechnik-Lexikon

Hier finden Sie alles rund um die Thematik Fluidtechnik in insgesamt 2500 Stichworten, 983 Abbildungen und Formeln und über 6000 Querverweisen zusammengefasst. Das O+P-Fluidlexikon konnte Dank einer Kooperationsvereinbarung mit den Vereinigten Fachverlagen exklusiv integriert werden.


Abbildung V 8: Leistungsdichte verschiedener Montagesysteme

Ventilmontagesysteme [valve assembly systems]

Für die räumliche Anordnung der Ventile (Steuerungen) in einer Anlage wurden im Laufe der Jahre verschiedene Verfahren entwickelt, die teilweise heute noch nebeneinander bestehen.

In der Hydraulik [in hydraulics]:
Man unterscheidet zwischen:


Die Auswahl richtet sich i. a. nach anlagenspezifischen Überlegungen und allgemein gültigen Kenngrößen, wie mögliche Leistungsdichte und Kosten (Bild V 8).
In der Pneumatik [in pneumatics]
Zur Montage der Pneumatikventile stehen eine Reihe von Verfahren zur Verfügung, für die es recht unterschiedliche Bezeichnungen gibt:

  • Leitungseinbau (Rohrmontage): Das Ventil wird mit Hilfe von Muffen in die Leitung eingebaut;
  • Einzelanschlußplatten zur Montage der einzelnen Normventile. Sie enthält die zur Versorgung eines Ventils notwendigen zwei oder drei Versorgungsbohrungen sowie ein Lochbild nach DIN ISO 5599 bzw. DIN 24 341;
  • Sammelanschlußplatten: Mehrere Einzelplatten werden in einer Längsverkettung samt Endplatten zu einer „Batterie“ zusammengeschraubt;
  • Anschlußblock: Hat die gleiche Aufgabe wie die Sammelanschlußplatte, ist jedoch aus einem Stück;
  • Anschlußleiste: Enthält nur die Druckluft-Zuführbohrung für eine größere Anzahl von Ventilen.